Im Jahr 1968 brachen fast weltweit Jugend- und Studentenrevolten aus. In den Niederlanden hatte sich die junge Generation ihre Freiheit bereits zum Teil erkämpft. 1975 schlug die 29-jährige Holländerin Anuschka ihrem Ehemann Alexandre vor, nach Kathmandu zu reisen. Doch dieser wollte sein Medizinstudium beenden und lehnte ab. Daraufhin gab Anuschka eine Anzeige auf und lernte Antoinette kennen. Die beiden Frauen kauften einen VW-Bus, in dem sie die nächsten zwölf Monate lebten. Anhand ihrer Fotos und Filme erzählen sie von ihrer abenteuerlichen Fahrt nach Kathmandu - und von Drogen, Musik, Spiritualität und freier Liebe. Ihre Reise steht für das Ende einer Ära, denn mit dem Krieg in Afghanistan und der Absetzung des Schahs von Persien wurde die Route faktisch geschlossen.
Die Reihe "Augenblicke der Weltgeschichte" erzählt anhand fotografischer Zeugnisse Schicksale ganz gewöhnlicher Menschen. Die Aufnahmen werden aus der Sicht der Fotografen subjektiv und in fiktionsähnlichem Stil kommentiert. Ergänzend veranschaulichen Filmpassagen aus dem Archiv den historischen Kontext.
Dokumentationsreihe Frankreich 2015
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 05.05.2017 um 06:15 Uhr auf arte.