

Nach der Gründung des Zisterzienserordens in Frankreich 1098 zogen schon bald die ersten Mönche nach in Italien. Die Regeln des Mönches Bernhard von Clairvaux nahmen sie mit.
So lebten sie das Credo von "ora et labora" auch im Süden im strengen Rhythmus von Arbeit und Gebet. Anhand von fünf ausgewählten Klöstern erzählt die Dokumentation die Weiterentwicklung des zisterziensischen Erbes im "Belpaese".
Die Abtei Chiaravalle Milanese im Süden von Mailand beeindruckt nicht nur durch ihren weithin sichtbaren Turm, der wie ein Zeigefinger aus der Poebene ragt, sondern auch durch ihre großartige Ausmalung. Es war der Einfluss Giottos, der die zisterziensische Nüchternheit und Strenge ignorierte und die Ausmalung der Kirche mit Fresken zur Marienlegende zuließ.
Auch in den großen Klöstern der italienischen Region Latium in Mittelitalien lässt sich die Weiterentwicklung zisterziensischer Kunst und Kultur ausmachen. Lokale Handwerker und Baustoffe trugen dazu bei, aber auch die Nähe zum Papsttum und
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 01.09.2024 um 11:40 Uhr auf HR.