ESC zum Schließen · Enter zum Suchen

Verbotene Filme

Film von Felix Moeller
Mittwoch, 29.01.2020 22:45 Uhr TV-Tipp
BR
Mittwoch
29.01.2020
22:45 Uhr
Teilen:
Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Mehr als 1.000 Spielfilme wurden in Deutschland während der NS-Zeit produziert, über 40 Filme davon sind bis heute nur unter Auflagen zugänglich, sogenannte "Vorbehaltsfilme". Volksverhetzend, kriegsverherrlichend, antisemitisch und rassistisch - so lauten die Begründungen, warum die Filme für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich sind. Urheberrecht und Jugendschutz sind dabei die juristischen Hebel, denn das deutsche Grundgesetz erlaubt keine Zensur.

Der Umgang mit diesen Filmen ist umstritten: bewahren oder entsorgen, freigeben oder verbieten? In "Verbotene Filme" stellt Regisseur Felix Moeller die Nazifilme aus dem Giftschrank vor und macht sich auf die Suche nach ihrem Mythos, ihrem Publikum und ihrer Wirkung heute - in Deutschland wie im Ausland. Eine Reise zur dunklen Seite des Kinos.

Über die Brisanz der Propagandafilme des Dritten Reichs und eines angemessenen Umgangs damit geben Auskunft u. a. Oskar Roehler, Moshe Zimmermann, Rainer Rother, Margarethe von Trotta, Jörg Jannings, Sonja M. Schultz, Götz Aly sowie Aussteiger aus der Nazi-Szene und Überlebende der Shoah.

Felix Moeller, dessen vielschichtiges Familienporträt "Harlan - Im Schatten von Jud Süß" bereits das komplexe Nachwirken des NS-Filmerbes bis heute beleuchtete, zeigt, wie die "Vorbehaltsfilme" auf ein heutiges Publikum treffen und wie sie diskutiert werden.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 29.01.2020 um 22:45 Uhr auf BR.

Livestream
Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
Hoerhilfe
nein
HDTV
ja
Logo-Event
nein
VPS
1580334300
Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, NS-Zeit und Folgen, Geschichte, Kino