Samsara

2011

Samsara ist ein experimenteller Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 von Ron Fricke. Zusammen mit dem Produzenten Mark Magidson hatte er bereits Baraka realisiert. Samsara wurde in einem Zeitraum von über vier Jahren in 25 Ländern rund um die Welt aufgenommen und hält nicht nur angenehme Eindrücke bereit. Der Film bietet unter anderem einen kritischen Blick auf die menschliche Nahrungsmittel- und Konsumkette. Sie zeigen Sequenzen die Art und Weise des Umgangs mit den tierischen Nahrungsquellen.[2] Gedreht wurde auf 70-mm-Film. Der Film feierte 2011 Premiere auf dem Toronto International Film Festival und wurde im August 2012 international veröffentlicht.[3]

Wie bereits der Vorgängerfilm von Ron Fricke kommt auch Samara ohne Hauptdarsteller, Dialoge oder Erzähler aus. Hauptanliegen der Dokumentation ist es den Kreislauf des Lebens in bunten und bewegten Bildern darzustellen, die wie eine nonverbale, geführte Meditation wirken sollen.[4] In einer Montage-Technik, reihen sich Bilder des Daseins auf unserem Planten aneinander. Von teils sphärischer Musik untermalt, wecken sie so positive wie negative Assoziationen, zeigen weltliche wie spirituelle Szenarien.

Quelle: Wikipedia(deutsch)
Rezension zu Samsara
Thomas Schneider
Astrid Beyer
Kuratorin im Haus des Dokumentarfilms

Samsara ist das neue Meisterwerk von Ron Fricke und Mark Magidson. Zwanzig Jahre nach Baraka haben sie wieder einen Dokumentarfilm geschaffen, der ohne plot, Darsteller, Dialoge oder erklärenden Kommentarton auskommt, getragen allein von der Kraft der Bilder und der Musikkomposition.

Gedreht in 25 Ländern, 5 Jahren und auf allen 5 Kontinenten, begleiten wir die Filmemacher auf eine "geführte Meditation" über den Kreislauf des Lebens, von der Geburt bis zum Tod. Der Titel "Samsara" ist Programm – auf Sanskrit bedeutet er "das sich immer drehende Rad des Lebens" – und dieses Rad fängt der Film aus den verschiedensten Bereichen des Lebens ein. Nebeneinander, miteinander verwoben oder zum Teil auch kontrastierend, stehen Bilder von Naturphänomenen, archäologischen Wunderwerken, Tänzen, Menschenmassen, Individuen, archaischen Gebräuchen und unserer modernen Welt. Für Ron Fricke, der seine Karriere 1982 mit Koyaanisquatsi begann, ist die bilddokumentarische Collage auch eine Hommage an den Film. Gedreht auf 70mm – keine digitale Technik kam 2006, zum Zeitpunkt der ersten Aufnahmen, an diese Qualität heran – überwältigt der Film mit hypnotischen und wie das Filmplakat verspricht, atemberaubend schönen Bildern.

Erst, nachdem der Film fertig geschnitten war, komponierten Lisa Gerrard, Dead Can Dance Frontfrau und Golden Globe Gewinnerin (Gladiator, Insider) und Michael Stearns (Titanic, Avatar) die Musik zu dem, bis dahin stummen, Film. Samsara erlebte auf dem Internationalen Filmfestival in Toronto seine Uraufführung, wurde u.a. auf dem Internationalen Filmfestival in Dublin als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und startet Ende August weltweit in den Kinos. Für die Weiterverarbeitung in Schnitt und Vertrieb wurde das Negativ mit 8K Auflösung (8192 Pixel) abgetastet und kommt nun in ausgewählten Kinos in besonders hochauflösenden 4K und digitaler Brillanz auf die Leinwand.

Interview mit Regisseur Ron Fricke und Mark Magidson

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Kinostart:2011
23.08.2012 in Deutschland
weitere Titel:
Samsara lt en-ca en-gb tr el gl ast
Samsara – a lét örök körforgásahu
سمساره (فیلم)fa
Самсара mn
삼사라ko
Самсара (фільм)
samara
Genre:Dokumentarfilm
Herstellungsland:Vereinigte Staaten
Originalsprache:Englisch
Farbe:Farbe
IMDB: 30
Verleih:Oscilloscope
Offizielle Webseite:barakasamsara.com
Regie:Ron Fricke
Drehbuch:Ron Fricke
Kamera:Ron Fricke
Schnitt:Ron Fricke
Musik:Lisa Gerrard
Michael Stearns
Darsteller:Neelesha Barthel
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Rezensionen:

2013
American Cinema Editors, USA
Eddie
Best Edited Documentary - Feature
Nominiert
2013
Central Ohio Film Critics Association
COFCA Award
Best Documentary
Nominiert
2013
Cinema Eye Honors Awards, US
Cinema Eye Honors Award
Outstanding Achievement in Cinematography
Nominiert
2013
Denver Film Critics Society
DFCS Award
Best Documentary Film
Nominiert
2013
International Film Music Critics Award (IFMCA)
IFMCA Award
Best Original Score for a Documentary
Nominiert
2013
International Film Music Critics Award (IFMCA)
IFMCA Award
Best Original Score for a Documentary Film
Nominiert
2012
Dublin International Film Festival
Dublin Film Critics Award
Best Documentary
Gewinner
2012
Denver Film Critics Society
DFCS Award
Best Documentary Film
Nominiert
2012
International Film Music Critics Award (IFMCA)
IFMCA Award
Best Original Score for a Documentary Feature Film
Nominiert
2012
San Diego Film Critics Society Awards
SDFCS Award
Best Documentary
Nominiert
Datenstand: 23.08.2019 16:01:31Uhr