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Antarktis - Leben am Limit

Dokumentation Frankreich 2016 - Schwerpunkt: Abenteuer Antarktis
Samstag, 28.01.2017 21:45 Uhr
arte
Samstag
28.01.2017
21:45 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die Antarktis ist der unwirtlichste und kälteste Kontinent der Erde. Die Temperaturen sinken hier durchschnittlich auf minus 40 Grad Celsius, und die Winde erreichen manchmal eine Stärke von mehr als 200 Stundenkilometern. Doch trotz dieser extremen Bedingungen birgt die Antarktis auf ihrem riesigen Eisschild, auf dem Felsboden unter der antarktischen Eisdecke und in den Tiefen des Südpolarmeeres eine erstaunliche Artenvielfalt. Das Fundament zum Schutz der Antarktis und der hier teils nur hier vorkommenden endemischen Arten ist der sogenannte Antarktis-Vertrag. In ihm manifestiert sich das Interesse, die Antarktis ausschließlich friedlich, wie für wissenschaftliche Zwecke, zu nutzen.
Vor Ort und in den Labors weltweit erforschen Ornithologen, Mikrobiologen und Ethologen die faszinierenden Überlebensstrategien der Bewohner des weißen Kontinents – angefangen bei den berühmten Kaiser- und Adeliepinguinen bis hin zu unbekannten, mikroskopisch kleinen Lebewesen. Wie halten diese Arten den dauerhaften Minusgraden stand? Wie orientieren sie sich in der Eiswüste, wie pflanzen sie sich fort und wie ernähren sie sich?
Darüber hinaus versuchen die Wissenschaftler eine immer dringlicher werdende Frage zu klären: Werden diese bereits sehr gut an ihre Umwelt angepassten Tiere auch zukünftig in der Lage sein, auf die Klimaveränderungen zu reagieren? Denn in der Antarktis steigt die Temperatur, das Packeis in den Polarmeeren schmilzt immer früher. Wie „Wachposten“ für globale Klimaschwankungen erleben die Arten der Südhalbkugel nun einen entscheidenden Wendepunkt ihrer Geschichte. Je genauer man sie erforscht, desto besser kann man sie schützen – und die Entwicklung der ganzen Erde begreifen.
Schwerpunkt: Abenteuer Antarktis
ARTE entdeckt die Antarktis - mit zwei Dokumentarfilmen von Jérôme Bouvier und einem Virtual-Reality-Erlebnis: Zehn Jahre nach dem Kinofilm "Die Reise der Pinguine", der im Jahr 2006 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, ist auch der französische Filmemacher und Antarktisforscher Luc Jacquet mit Wild-Touch Expeditions Antarctica! ins ewige Eis zurückgekehrt. Er begleitete den Filmemacher Jérôme Bouvier, die beiden Naturfotografen Laurent Ballesta und Vincent Munier sowie ein Forscherteam aus Frankreich zur Dumont-d'Urville-Station. Ihre gemeinsame Mission war es zu zeigen, wie überwältigend schön die Welt der Antarktis ist, aber auch, dass die einzigartige Fauna zunehmend vom Klimawandel bedroht wird.

Regie: Jérôme Bouvier, Marianne Cramer\nProduzent: ARTE F\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 28.01.2017 um 21:45 Uhr auf arte.