* Erhaltenswert: Hoffnung für das vom Aussterben bedrohte Vogesenrind
Vogesenrinder sind eine alte, regionale Rasse und geben weniger Milch als viele moderne "Hochleistungsrassen". Dennoch setzt der Viehwirt Florent Campello aus dem elsässischen Mittlach ganz auf diese Spezies. Weil sie sehr robust ist und perfekt in die Bergregion passt, sagt er. Der Milchbauer erklärt, warum er sich so sehr für den Erhalt der Vogesenrinder einsetzt.
* Bemerkenswert: Tierschützer machen mobil gegen Wolfszählung in Vogesen
Während man im Saarland noch auf die Rückkehr des Wolfes wartet, hat sich in den Vogesen bereits eine kleine Population niedergelassen. Aber wie viele sind es? Das französische Forstamt hat eine Zählaktion gestartet. Dafür wird mit Hilfe von Baustellen-Leitkegeln das Wolfsheulen nachgeahmt. Tierschützer befürchten aber, dass damit nur Abschusslisten vorbereitet werden sollen - und versuchen, die Zählungen zu sabotieren.
* Sehenswert: Mediterraner Garten im luxemburgischen Schwebsange
Exotische Pflanzen wie Indianerbananen, Heilkürbisse und Kiwis bevölkern den Garten, der vor etwa 30 Jahren von zwei Pflanzenfans mit Urlaubs-Mitbringseln angelegt wurde. Heute gehört er dem luxemburgischen Naturschutzbund "natur & ëmwelt", der auch gern Samen an interessierte Besucher weiter gibt. Außerdem werden originelle Workshops angeboten, zum Beispiel zum Färben von Tüchern mit Pflanzenfarben.
* Erlebenswert: Übernachten in einem Holz-Wohnwagen in Lothringen
Bei Berviller, ganz in der Nähe von Berus, hat der gebürtige Tunesier Saïed Labiadh ein Holzhaus gebaut. Im "Châlet du chemin" gibt es Snacks und Getränke für Wanderer und Radfahrer und an Wochenende auch hausgemachtes Essen, bei dem der Besitzer seine Gäste auch gern mal mit Zaubertricks unterhält. Übernachten kann man nebenan, in einem tonnenförmigen Wohnwagen aus Holz, den er ebenfalls selbst gebaut hat.
* im Interview: Anne Weber, Preisträgerin des Eugen-Helmlé-Übersetzungspreises 2016, über ihre Arbeit als Übersetzerin und Autorin
"SaarLorLüx" schaut hin und zeigt Menschen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Leben an der Grenze schildern, die clevere Ideen haben, sie zu überwinden oder die einladen, unbekannte Seiten unserer Region zu entdecken. Denn die "klassischen" Grenzen sind weg: Es gibt keine Schlagbäume mehr und keine Zollhäuser. Dennoch stoßen die Menschen täglich an andere Grenzen - unterschiedliche Wirtschafts-, Steuer-, Gesundheits-und Schulsysteme zum Beispiel. Ärgerlich? - Meistens. Herausfordend? - Oft genug. Spannend? - Allemal!
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 07.09.2016 um 06:30 Uhr auf SR.