Niels Köpcke hat zwei Berufe: Sänger und Begräbnisredner. Seine Frau Uli war erst erfolgreiche Tänzerin, dann wurde sie Mutter und Hausfrau. Die drei Kinder Maria, Toni und Moritz wachsen in einer wohlbehüteten, künstlerisch geprägten Familie auf. Später schlagen die Töchter ebenfalls eine künstlerische Laufbahn ein. Aber obwohl sie auch Mütter geworden sind, haben sie ihre Gesangskarrieren nicht aufgegeben, sondern Möglichkeiten gefunden oder finden müssen, Kind und Karriere zu verbinden. Die Väter ihrer Kinder blieben dabei nur Lebensabschnittsgefährten. Sowohl Maria als auch Toni leben in neuen Beziehungen.
Ihr Bruder Moritz heiratete seine langjährige, chilenische Freundin und lebte - karrieremäßig bedingt - lange in Schweden. Vor einiger Zeit zogen sie wieder nach Berlin.
Niels Köpcke erfüllt sich einen langersehnten Traum, er komponiert ein Singspiel: "Die schöne Nonne von Lindow" und führt Regie. Die ganze Familie macht mit. Maria lebt mittlerweile in Holland.
Der Film erzählt von einer intakten Familie - und ihren Brüchen, von Hoffnungen und Rückschlägen auf dem Weg durchs Leben. Er erzählt aus einer bürgerlichen Welt und von engagierten Menschen. Und er hat ein Happy End…
Über 25 Jahre lang beobachteten die Dokumentarfilmer Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich die Menschen am Bundesplatz in Berlin-Wilmersdorf. In dieser Zeit entstanden über ein Dutzend Dokumentarfilme. Ihre Protagonisten sind Menschen "wie du und ich", deren Lebensmitte geografisch der Bundesplatz ist. Die Filme erzählen vom Leben im Kiez, von einem Quadratkilometer mitten in der Großstadt. Die Filmemacher fragen, was die Menschen bewegt und wie es geht, das tägliche Leben. Die kleinen und die großen Dramen werden festgehalten auf geografisch kleinem Raum.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 19.04.2016 um 23:30 Uhr auf RBB.