

Die junge Dirigentin Erina Yashima setzt sich unterhaltsam und anschaulich mit der Machart der Musik der goldenen 1920er auseinander und entdeckt ungeahnte Verknüpfungen mit Themen unserer heutigen Zeit wie etwa mit kultureller Aneignung oder strukturellem Rassismus.
Der Jazz, der über den Atlantik schwappte, weckte die Neugierde europäischer Komponist:innen. Darius Milhaud gehörte zur "Groupe des Six" und wurde ein wichtiger Botschafter für den transatlantischen Kulturaustausch in Sachen Musik. Dabei setzte er sich auch mit den afrikanischen Wurzeln und der Leidensgeschichte der Schwarzen in den USA auseinander. In dieser Folge aus der Reihe "Sounds of Babylon" stellt Dirigentin Erina Yashima Milhauds Schlüsselwerk vor: das Ballett "La création du monde". Milhaud schrieb es für die Ballettkompagnie "Ballets Suédois", die afrikanische Schöpfungsmythen auf die Bühne brachten. Ein Saxofon, vier Solo-Streicher, Schlagwerk und Klavier verleihen der Melodie am Anfang eine mystische Klangfarbe. Hier ents
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 02.06.2024 um 10:40 Uhr auf BR.