Unterhaltsam und anschaulich setzt sich die junge Dirigentin Erina Yashima mit der Machart der Musik der goldenen 20er auseinander und entdeckt ungeahnte Verknüpfungen mit Themen unserer heutigen Zeit wie etwa mit kultureller Aneignung oder strukturellem Rassismus.
In dieser Folge aus der Reihe "Sounds of Babylon" reist Erina Yashima ins brodelnde New York der 1920er-Jahre. Die Dirigentin ergründet die Besonderheiten und Entstehungsgeschichte der "Rhapsody in Blue" von George Gershwin. Unterstützt wird sie dabei von Solistinnen und Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie dem Pianisten Kirill Gerstein.
In den 20ern kam das Radio auf den Markt und veränderte grundlegend die Musikwelt. Für das neue Medium war Gershwins "Rhapsody in Blue" perfekt, denn sie reihte Themen nach einem Baukasten-Prinzip aneinander, sodass die Länge variabel war. In der Komposition verschmelzen europäische klassische Musik, populäre Schlager und Hits aus Musicals wie sie in der Tin Pan Alley im New Yo
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 12.05.2024 um 10:25 Uhr auf BR.