Fast ein Jahr lang lebte und forschte der ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Raumstation ISS in völliger Schwerelosigkeit. Auch auf seiner Expedition in der Arktis stößt Gerst auf extreme Lebensbedingungen. Auf Spitzbergen besucht er für die Klimaforschung die nördlichste Siedlung der Welt, steigt hinab ins enge Labyrinth der Eishöhlen und unterstützt Forscherteams bei der Erkundung von Gletschern, die nur mit Hundeschlitten erreichbar sind. Denn die Arktis gilt als das Epizentrum des Klimawandels. Die Reise von Alexander Gerst zeigt, wie dramatisch das Eis verschwindet und sogar globale Wettersysteme aus der Balance bringt, auch in Mitteleuropa. So können sich dadurch Stürme, Dürren und Überflutungen häufen. "Nur wenn wir der Wissenschaft vertrauen, können wir unsere Zukunft auf dem Planeten zum Positiven verändern!", so Gerst.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 28.06.2026 um 01:05 Uhr auf SWR.