Journalist und Dokumentarfilmregisseur Gero von Boehm spricht über den US-amerikanischen und Oscar-prämierten Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" (2002). Ausgehend von dem Schulmassaker im Jahr 1999, bei dem zwei Amokläufer an der Columbine High School zwölf Mitschüler, einen Lehrer und sich selbst erschossen, geht Filmemacher Michael Moore darin den Ursachen von Waffengewalt in den USA nach. Von Boehm fasziniert Moores unkonventionelle Herangehensweise: provokant, humorvoll, manchmal unbequem - und dabei erzählerisch so klar, dass komplexe Zusammenhänge verständlich werden. Im Gespräch geht es um Verantwortung im Dokumentarfilm: Wie nahe darf man dran sein? Und wie wird aus Empörung ein Film, der Debatten auslösen kann und nicht nur schockieren will?
Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 12.02.2026 um 04:10 Uhr auf SWR.