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Mein liebster Dokumentarfilm

Aelrun Goette über DER GEWÖHNLICHE FASCHISMUS
Donnerstag, 12.02.2026 03:05 Uhr
SWR
Donnerstag
12.02.2026
03:05 Uhr
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Im Dokumentarfilm "Der gewöhnliche Faschismus" von 1965 analysiert der sowjetische Filmemacher Michail Romm anhand von NS-Propagandamaterial die Entstehung, Mechanismen und Alltagserscheinungen des Hitlerfaschismus. Regisseurin Aelrun Goette ("Die Kinder sind tot"; "In einem Land, das es nicht mehr gibt") ist beeindruckt vom Zusammenwirken der Bilder, dem schneidendem Kommentar und bitterem Humor, mit denen Romm die Mechanismen von Propaganda und Verführung offenlegt. Er bleibt nicht bei historischen Fakten stehen, sondern zeigt, wie Gleichschaltung entsteht - im Alltag, in Bildern, in Sprache. Für die in der DDR aufgewachsene Filmemacherin Goette wurde das Werk des sowjetischen Regisseurs Warnsignal und filmische Schule zugleich: mutig im Ton, präzise in der Montage, und erschreckend aktuell.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.

Textquelle: ARD Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 12.02.2026 um 03:05 Uhr auf SWR.