Am 11. September 1973 stürzte Armeegeneral Augusto Pinochet mit einem blutigen Militärputsch die Regierung des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende in Chile. Wie erging es den Kindern, die damals mit ihren Eltern in die Bundesrepublik und die DDR geflohen sind?
Ein Film über die Folgen von Gewaltherrschaft, Exil, Integration und die Suche nach Identität.
Dem Sturz der demokratisch gewählten Regierung folgt eine Welle des Terrors gegen die Mitglieder der Volksbewegung Unidad Popular, die Gewerkschaften und linke Journalisten. Die Pressefreiheit wird abgeschafft. Zehntausende Menschen werden verhaftet, brutal gefoltert und über 3.000 werden ermordet. Hunderttausende fliehen ins Ausland. Darunter sind viele Familien mit kleinen Kindern.
Die heute erwachsenen Exilkinder berichten aus unterschiedlichen Perspektiven von ihrer Flucht und dem Leben in der Emigration. Da ist zum Beispiel Claudia, die direkt nach dem Putsch mit ihrem kleinen Bruder Rodrigo, dem heutigen Gitarristen der "Ärzte", ein
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 02.03.2024 um 13:15 Uhr auf tagesschau24.