Sie waren in den 1990er-Jahren so bekannt wie die Fantastischen Vier. Sie waren Vorzeige-Schwarze, die auf Kölsch oder Hochdeutsch gegen Rassismus rappten: die 4 Reeves. Den Durchbruch schafften sie 1992 mit einem Auftritt beim "Arsch huh - Zäng ussenander"-Konzert gegen rechte Gewalt. Ab da trat die Hip-Hop-Gruppe regelmäßig auf großen Bühnen und im TV auf, etwa zusammen mit Take That oder der Deutschen Nationalmannschaft. Die 4 Reeves - Shary, Jim, Andrew und Terry - waren kenianische Geschwister, die, was lange nicht bekannt war, in Kölner Pflegefamilien aufgewachsen sind. Die steile Karriere der Band nahm 1995 ein abruptes Ende, als Jim, der älteste der Reeves, eine Solokarriere startete - mit wechselndem Erfolg. 2016 wurde er in einem Berliner Hostel brutal ermordet. Der Dokumentarfilm "Die 4 Reeves und ein Todesfall" von Katharina Gugel macht sich mit den drei verbliebenen Reeves-Geschwistern auf die Suche nach ihren steilen und dann abgerissenen Musikerkarrieren, nach der zerbrochenen Liebe der
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 10.07.2023 um 01:10 Uhr auf HR.