Es gibt ein grundsätzliches Problem mit Lebensmitteln: Die Preise, die man bezahlt, decken so gut wie nie die Kosten ihrer Herstellung. Die globale Lebensmittelproduktion ist für ein Drittel aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, die Landwirtschaft verbraucht bis zu 70 Prozent der weltweiten Frischwasservorkommen. Die Kosten für die Schäden, die dadurch entstehen, trägt vor allem die Allgemeinheit. Was also sind die wahren Kosten der Lebensmittel? Aber kann man trotz Krieges, Rekordinflation und Klimakrise die Lebensmittelpreise noch zusätzlich erhöhen? Wie sollen sozial Schwächere das tragen? Und wie wird sichergestellt, dass die Erzeuger:innen und nicht der Handel von gerechteren Preisen profitieren? Gäste im Studio: Prof. Susanne Stoll-Kleemann, Nachhaltigkeitsforscherin von der Uni Greifswald. Prof. Tobias Gaugler, Umwelt- und Ressourcenökonom von der TH Nürnberg.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 26.06.2023 um 13:30 Uhr auf ARD alpha.