Der Regenwald im Amazonasgebiet von Brasilien wird immer weiter abgeholzt, um den Hunger der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Biosprit zu stillen. Zurück bleiben riesige Soja-, Mais- und Zuckerrohr-Monokulturen, die wenige Großfarmer sehr reich machen. Ihnen gegenüber stehen Aktivist:innen, die sich dem teilweise lebensgefährlichen Kampf für die Rechte der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie der Landarbeiter:innen und dem Schutz des Regenwaldes widmen. Nur eine Stärkung der regionalen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern kann für einen großen Teil der brasilianischen Landbevölkerung auf Dauer die Ernährung und für den Regenwald eine nachhaltige Bewirtschaftung sichern. Die jahrzehntelange Tradition der Monokulturen dreht die Spirale der Verelendung immer weiter.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 25.05.2022 um 05:30 Uhr auf SWR.