

Innerhalb der letzten 60 Jahre - seit Beginn der Weltraumforschung - stieg die Anzahl an Raketentests und Satellitenstarts um ein Vielfaches. Während ein Großteil dieser Satelliten noch immer die Erde umkreist, kam es im All bereits zu ersten unkontrollierten Kollisionen von Satelliten, Raketenstufen oder Tanks. Verursacht etwa durch eine Satellitenkollision im Jahr 2009, den Abschuss eines chinesischen Satelliten oder Funktionsstörungen durch Sonnenstürme fliegen derzeit Tausende Trümmerteile, Schrottpartikel und verglühte Flugkörper mit Höchstgeschwindigkeiten um die Erde, teilweise sind diese Weltall-Trümmer tonnenschwer. Das ist eine langfristige Bedrohung für alle Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn. Der Raumfahrt und ihren Akteuren bleibt vorerst nichts anders übrig, als den kosmischen Müll zu überwachen und aktive Satelliten rasch umzuleiten. Schnelles Handeln ist geboten, denn um unser stetig steigendes Kommunikationsbedürfnis zu stillen, werden immer mehr Satelliten in den Weltraum geschossen. Um den Schrott im All zu beseitigen, sind dringend Lösungen gefragt. Daher sind Ingenieure weltweit auf der Suche nach wirksamen Erfindungen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 30.11.2020 um 21:50 Uhr auf ARD alpha.