

Auch wenn der Welthandel momentan krisenbedingt stark zurück gefahren ist: Containerschiffe uns riesige Häfen bleiben das Monument der Globalisierung und werden irgendwann wieder hochgefahren werden.
Dem Größenwachstum der jetzt schon riesigen Containerschiffe scheinen keine Grenzen gesetzt. Ein großer Teil des internationalen Warenhandels wird von Containerschiffen bewältigt. Die Schiffe sind mittlerweile gigantische schwimmende Lagerhallen, weitgehend vollautomatisch gesteuert. In den Häfen der Zukunft müssen sie binnen Stunden entladen und wieder beladen werden. Zeit ist Geld, sehr viel Geld. Wer den Hafen der Zukunft gestaltet, muss heute mit der Planung beginnen, Entwicklungen antizipieren und Trends erkennen. Immer mehr Ladung muss in kürzester Zeit von A nach B transportiert werden. Wie reagieren die Häfen auf die damit verbundenen Herausforderungen?
Der Jebel Ali Port in Dubai setzt auf Expansion und baut ein Terminal nach dem anderen ins Meer. Doch ist das sinnvoll? Im Hamburger Binnenhafen ist Flächenwachstum dagegen unmöglich. Welche Strategie haben sich die Hafenbetreiber hier überlegt? Rotterdam hat die ersten vollautomatisierten Terminals der Welt. Wird der Arbeiter hier zukünftig überflüssig und das Terminal zum menschenleeren Industriegebiet? Die Digitalisierung hat im Hafen längst Einzug gehalten. Führerlose Fahrzeuge fahren selbständig die Ladung zum Lager. Container werden aus einem Bürogebäude per Joystick gelöscht. Wenn das die Gegenwart ist, wie sieht die Zukunft aus?
Newton wirft einen Blick hinter die Kulissen der gigantischen Häfen und schaut sich die Konzepte der Forscher für die Zukunft des Warentransports zwischen den Kontinenten an. Ein Film von: Tanja Dammerz
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 18.10.2020 um 16:30 Uhr auf ARD alpha.