alpha-retro: Protestsänger Ulrich Roski (1969)

"Berliner Fenster"

Quelle: Pressebild
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Porträt des Protestsängers Ulrich Roski aus dem Jahr 1969 vor dem Beginn seiner eigentlichen Karriere. Roski mag den Titel "Protestsänger" nicht, aber der Begriff "Liedermacher" ist noch nicht Allgemeingut. Noch kann er von seiner Kunst zwar leben, aber für mehr als das Nötigste reicht es noch nicht. Noch nicht, denn seinen ersten kommenden Hit hat er bereits im Repertorie, das böse, böse Lied von des Schleusenwärters blindem Töchterlein. Und dabei kann Roski doch so treuherzig schauen.


Ulrich Roski ist Jahrgang 1944, er ist in Berlin geboren, und zwar im Wedding. Dort lebt er, als dieses Fernsehporträt im Jahr 1969 vom Sender Freies Berlin über ihn gemacht wird, immer noch. Er tingelt zu dieser Zeit von einer Folklore-Kneipe zur nächsten, um dort aufzutreten, d. h. so ganz toll kann er von seiner Kunst nicht leben. Noch nicht. Aber er hat schon seinen ersten kleinen "Hit" im Programm, der ihn später in ganz Deutschland bekannt machen wird, es ist das böse Lied von des Schleusenwärters blindem Töchterlein.
Zuhause am Klavier übt er, mit Dackelblick ganz treuherzig schauend, eines seiner Lieder ein und erzählt über den Wedding und warum er sich nicht als Sänger von Protestliedern verstehen mag. Er will mit seinen Liedern dem Publikum durchaus den Spiegel vorhalten - wenn es bereit ist zuzuhören. Aber lachen darf es auch.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 15.02.2020 um 23:45 Uhr auf ARD-alpha.

15.02.2020
23:45
Livestream
Audio-Format:stereo
Bild-Format:16:9
Farbe:farbe
Audio-Beschreibung: nein
Hörhilfe: nein
HDTV: ja
Logo-Event: nein
VPS:1581806700
Schlagwörter:Rückblick, Porträt/Biografie
Alternative Ausstrahlungstermine:
15.02.2020 23:45 Uhr ARD-alpha
14.02.2020 22:00 Uhr ARD-alpha