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Georges Simenons Gabun / Korea / Madagaskar

Quelle: Pressebild
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* Gabun: Georges Simenon auf Abwegen
* Korea: Berauscht von Soju
* Madagaskar: Die Königin und der Schmied


* Gabun: Georges Simenon auf Abwegen
Ein Kolonialviertel, verrufene Gässchen und ein Hafen, der niemals schläft: So sah Port-Gentil aus, als Georges Simenon 1932 nach Gabun kam. Der junge belgische Journalist war entsetzt über die Heuchelei und Ungerechtigkeit des französischen Kolonialsystems. Die Spannungen und Missstände, die er beobachtete, hielt er in seinem Roman "Tropenkoller" fest - einem Krimi, der radikal mit den westlichen Wunschvorstellungen von Exotik abrechnet.

* Korea: Berauscht von Soju
Ob im engen Häusergewirr von Seoul oder in den hintersten Winkeln des ländlichen Korea: Alle lieben Soju! Der Reisschnaps hat sich seit seiner Einführung durch die Mongolen im 8. Jahrhundert zu einer Art Nationalgetränk der Koreaner entwickelt und im Laufe der Zeit ihre gemeinsame Identität gefestigt. Bis heute trägt die Spirituose zur allgemeinen Geselligkeit bei. Das "Land der Morgenstille" einmal anders.

* Madagaskar: Die Königin und der Schmied
Antananarivo ist die Hauptstadt Madagaskars. Das historische Zentrum der Stadt liegt auf einer Anhöhe und war lange Zeit der Wohnsitz der madagassischen Könige. Hier oben gelang es einst einem jungen französischen Schmied, das Herz einer blutrünstigen Königin zu erweichen. Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. Von Montag bis Freitag, um 13.00 Uhr.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 14.02.2020 um 08:45 Uhr auf arte.