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Re: Wohin mit den IS-Kämpfern?

Die Kurden und die Gefangenen aus Europa
Dienstag, 09.07.2019 12:15 Uhr
arte
Dienstag
09.07.2019
12:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Ende März 2019 tobte die letzte Schlacht gegen den sogenannten Islamischen Staat. Das Kalifat, das einst große Teile Syriens und des Irak beherrschte, ist militärisch geschlagen. Es waren vor allem die Kurden Nordsyriens, die die Hauptlast im Kampf gegen die Terrormilizen zu tragen hatten. Doch jetzt haben sie ein Problem: Etwa 1.000 ausländische IS-Kämpfer und ihre Angehörigen sind in kurdischer Gefangenschaft. Ihre Heimatländer - allen voran Deutschland, aber auch Frankreich und Großbritannien - zögern, die Ex-Kämpfer und ihre Familien zurückzunehmen.

Die Kurden selbst sind am Ende ihrer Kräfte. Denn die Bewachung und Versorgung der Gefangenen kostet Geld und Personal. Zudem sind die ehemaligen IS-Kämpfer ein hohes Sicherheitsrisiko. Darüber hinaus ist ihre selbstverwaltete Region in Nordsyrien akut gefährdet. Die Türkei droht immer wieder mit Angriffen. Die Kurden fühlen sich im Stich gelassen. Denn sie haben nicht nur ihr Territorium gegen den "IS" verteidigt, sondern mit ihrem Kampf auch weitgehend verhindert, dass der Terror der Islamisten nach Europa gelangen konnte. "Re:" hat mit den Kurden in Nordsyrien gesprochen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 09.07.2019 um 12:15 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Recht/Justiz, Rechtsextremismus, Syrien
Alternative Ausstrahlungstermine
09.07.2019 12:15arte08.07.2019 19:40arte