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Re: Wohin mit den IS-Kämpfern?

Die Kurden und die Gefangenen aus Europa
Montag, 08.07.2019 19:40 Uhr
arte
Montag
08.07.2019
19:40 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Ende März 2019 tobte die letzte Schlacht gegen den sogenannten Islamischen Staat. Das Kalifat, das einst große Teile Syriens und des Irak beherrschte, ist militärisch geschlagen. Es waren vor allem die Kurden Nordsyriens, die die Hauptlast im Kampf gegen die Terrormilizen zu tragen hatten. Doch jetzt haben sie ein Problem: Etwa 1.000 ausländische IS-Kämpfer und ihre Angehörigen sind in kurdischer Gefangenschaft. Ihre Heimatländer - allen voran Deutschland, aber auch Frankreich und Großbritannien - zögern, die Ex-Kämpfer und ihre Familien zurückzunehmen.

Die Kurden selbst sind am Ende ihrer Kräfte. Denn die Bewachung und Versorgung der Gefangenen kostet Geld und Personal. Zudem sind die ehemaligen IS-Kämpfer ein hohes Sicherheitsrisiko. Darüber hinaus ist ihre selbstverwaltete Region in Nordsyrien akut gefährdet. Die Türkei droht immer wieder mit Angriffen. Die Kurden fühlen sich im Stich gelassen. Denn sie haben nicht nur ihr Territorium gegen den "IS" verteidigt, sondern mit ihrem Kampf auch weitgehend verhindert, dass der Terror der Islamisten nach Europa gelangen konnte. "Re:" hat mit den Kurden in Nordsyrien gesprochen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 08.07.2019 um 19:40 Uhr auf arte.

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Dokumentation/Reportage, Politik
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09.07.2019 12:15arte08.07.2019 19:40arte