

Auf den Straßen von Asheville, mitten in den Wäldern der gemäßigten Küstenregion des US-Bundesstaates North Carolina, werden seit geraumer Zeit Schwarzbären gesichtet. Hier gibt es Nahrung im Überfluss, zum Beispiel in Mülltonnen oder Vogelfutterhäusern. Seit sechs Jahren leitet Nick Gould, Forscher an der Universität von North Carolina, ein ambitioniertes Programm, um herauszufinden, wie die Schwarzbären die Stadt zu ihrem Revier gemacht haben und wie die Menschen damit umgehen.
Die Schwarzbären sind nicht die einzigen Wildtiere, die sich in den Städten Nordamerikas ausbreiten. Im kanadischen Montréal, 1.600 Kilometer nördlich von Asheville, hat sich der Waschbär so perfekt an die Stadt angepasst, dass dort bis zu 40 Tiere pro Quadratkilometer leben - zehnmal mehr als in freier Natur. Auch sind die Tiere in der Stadt größer, haben mehr Nachwuchs und sind bei der Futterbeschaffung raffinierter geworden, sodass kaum noch eine Mülltonne vor ihnen sicher ist.
In Washington und Umgebung sind es
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 04.06.2019 um 09:35 Uhr auf arte.