Anfang des Jahres 2016 verendeten fast 30 Pottwale an den Stränden der Nordsee. Forscher entdeckten in den Mägen der Wale jede Menge Plastikmüll. Und es kommt immer wieder vor, dass Gruppen von Walen stranden. Ein deutsches Forscherteam um die Wildtierbiologin Ursula Siebert will herausfinden, warum die Pottwale überhaupt in die Nordsee schwimmen.
Wale orientieren sich über die Ortung der Echos ihrer eigenen Laute und sind von ihrem Gehör abhängig. Physiker Andreas Ruser will durch Versuche an freilebenden Tieren herausfinden, ab welcher Lautstärke der Lärm für die Tiere zur Bedrohung wird. Seine Messungen sollen die Basis für Grenzwerte sein, die den Unterwasserlärm zukünftig beschränken. Die Meeresbiologen haben längst Folgendes erkannt: Ob die Wale, die seit etwa 40 Millionen Jahren die Meere bewohnen, auch dieses Jahrhundert überstehen, hängt in erster Linie vom Menschen ab. Film von Torsten Mehltretter
Thementag: Meereswelten
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 31.05.2019 um 05:30 Uhr auf phoenix.