

Der Gotthard zählt heute zu den wichtigsten Alpenübergängen Europas. Die Dokumentation erzählt die spannende Geschichte seiner Erschließung - vom kleinen Pfad durch das Hochgebirge bis hin zum längsten Eisenbahntunnel der Welt.
Mit immer neuen Technologien versucht der Mensch, die Passage sicherer und schneller zu machen. Dieser Kampf kostete viele Menschenleben, aber er gab auch unzähligen Menschen Arbeit und die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Einst überquerten Händler und Pilger den Pass zu Fuß. Rund dreißig Stunden brauchten sie für die Reise von Flüelen im Norden bis Bellinzona im Süden. Anfang des 19. Jahrhunderts wird der Gotthard mit dem Bau einer Straße auch für Kutschen befahrbar. Pferdegespanne der Gotthardpost verbinden erstmals die Menschen im Norden und im Süden mit täglichem Postverkehr. Heute dürfen Kutschen den Pass nur noch im Sommer überqueren.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts beschließt die Schweiz den Bau einer Eisenbahnstrecke am Gotthard. Ein 15 Kilometer lange
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 20.07.2024 um 13:15 Uhr auf MDR.