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Die Geschichte des Essens - Die Geschichte des Essens: Hauptspeise

Montag, 05.11.2018 17:40 Uhr
ORF 3
Montag
05.11.2018
17:40 Uhr
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Über Jahrhunderte gilt in Deutschland Fleisch als wertvoller im Vergleich zu Gemüse, Früchten oder Fisch. Das Ergebnis: Deutschland ist Wurstweltmeister, 1500 Sorten wurden hierzulande entwickelt. Doch auf die Idee, Fleisch durch Erhitzen erst einmal verdaulicher zu machen, musste man erst einmal kommen. Christian Rach lernt, eine Steinzeitsuppe im Felltopf zu kochen. Wenn man es weiß, ist es ganz einfach: Ein Fell in eine Vertiefung am Boden legen, Wasser und Zutaten rein, anschließend heiße Steine wie einen Tauchsieder einführen, fertig ist ein brodelndes Gebräu. Und es schmeckt besser als erwartet. Friedrich II. macht die Kartoffel salonfähig Die Küche späterer Jahrhunderte hielt dann schon raffiniertere Genüsse bereit. Auch wenn die verspeisten Tiere uns heute etwas befremdlich anmuten: Biber oder Otter, Schwäne, Kraniche, sogar Flamingos oder Pfauen wurden aufgetischt. An des Königs oder Fürsten Tafel wurden sie dann auch gern als Schaugericht präsentiert, wie Kalbskopf auf Fleischfladen mit Blumen aus Eiweiß oder Huhn im Glas mit aufgeblasener Haut. Gegessen wurde so etwas eher nicht, doch man stellte seinen Reichtum und Erfindungsgeist damit zur Schau. Und die Beilagen? Die Kartoffel, die noch immer auf den allermeisten Tischen gereicht wird, hatte es schwer, sich durchzusetzen. Erst höchste Anweisung durch Preußenkönig Friedrich II. machte sie salonfähig. Gemüse setzte sich schrittweise durch, erst recht seit man um seinen Vitaminreichtum weiß. (Doku 2016)

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 05.11.2018 um 17:40 Uhr auf ORF 3.

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05.11.2018 17:40ORF 3