Über den Strafvollzug in der DDR wurde bis 1989 der Mantel des Schweigens gelegt. Die überfüllten Strafanstalten waren ein unangenehmes Thema für den Arbeiter- und Bauernstaat, und politische Gefangene gab es offiziell auch nicht. Tobias Wunschik, ehemaliger Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde hat die Bedingungen in der Haftanstalt Brandenburg-Görden in einem Buch umfassend aufgearbeitet. Bei seinen Recherchen bekam er ein Schachbrett geschenkt, das in der Haftanstalt gefertigt wurde und das geheime Nachrichten von Gefangenen an den Westen enthalten soll. phoenix begleitet die Enthüllung der Botschaften und dokumentiert die Öffnung des Schachbretts durch die Restaurierungsabteilung des Hauses der Geschichte.
In den 50er Jahren machten die politischen Gefangenen fast mehr als die Hälfte der Insassen aus. Während draußen vom Politbüro „Friede, Freundschaft, Solidarität“ propagiert wurde, wurden sie hinter den Knastmauern von Brandenburg-Görden gelebt. In den 50er Jahren formierte sich dor
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 17.06.2024 um 15:15 Uhr auf phoenix.