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Schwarz ist eine Farbe

Die Ausgrenzung afroamerikanischer Künstler
Freitag, 27.04.2018 02:05 Uhr
arte
Freitag
27.04.2018
02:05 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Mehr als 150 Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei in den USA hat das Museum of Modern Art in New York einen afroamerikanischen Kurator eingestellt, um eine klaffende Lücke zu schließen: das Fehlen afroamerikanischer Kunstwerke in seiner Sammlung. Über ein Jahrhundert nach Erfindung des Ausdrucks "Color Line" - jener Linie, die Schwarz von Weiß trennte - muss die Segregation, die die schwarze Kunst aus den amerikanischen Museen fernhielt und an den Rand des Kunstmarkts drängte, nun ein definitives Ende finden.
Doch der Weg dahin war nicht leicht. In "Schwarz ist eine Farbe" schildern Regisseur Jacques Goldstein und Autor Daniel Soutif mit Hilfe von Kunstwerken, Künstlern, Kunsthistorikern, Sammlern und Galeristen das lange Ringen afroamerikanischer Künstler um Anerkennung, zeitgleich zur Bürgerrechtsbewegung in den USA.
Wie konnten sich diese Künstler ein neues Selbstverständnis aufbauen und das Image hinter sich lassen, das in einer Gesellschaft der Rassentrennung so lange von den diskriminierenden Blicken der Weißen geprägt war?

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 27.04.2018 um 02:05 Uhr auf arte.