

"Ich schau, dass ich mich jeden Tag in der Natur aufhalte, denn die Natur ist mein Thema. Es ist so spannend, alle Jahreszeiten mitzukriegen, und ich bin immer ganz traurig, dass alles so schnell wieder vorbei ist. Ich gehe jeden Tag einen Dialog mit der Natur ein, dass inspiriert mich ganz stark."
"Das Thema der Malerei ist Licht und Raum. Also fange ich hell an, mit dem Hintergrund, und werde immer dunkler, zum Vordergrund hin. Ich stelle einen Farbklang her, und mache mir die Erdanziehungskraft zunutze, indem ich die Farben laufen lasse. Der Akademiker sagt: Das darf man heute alles gar nicht mehr machen. Natürlich darf man das." Bernd Zimmer.
Bernd Zimmer ist 1948 in Planegg bei München geboren. Nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler beim Carl-Hanser Verlag und anschließender Tätigkeit als Grafiker studierte er Philosophie und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1979 erhielt er das Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium und malte von 1982 bis 1983 in der Villa Massimo in Rom. Zahlreiche Reisen, unter anderem in die Sahara, nach Ägypten, Syrien, Russland und Island prägten sein Schaffen. Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 18.02.2018 um 12:45 Uhr auf ARD alpha.