Feuer vom Himmel: Wie der Krieg das Fliegen lernte (1/2)

Wenig mehr als ein Jahrzehnt nach dem Erstflug der Brüder Wright werden Flugzeuge im Verlauf des langwierigen und grausamen Stellungskriegs zu einer immer mächtigeren Waffe. Denn wer die Lufthoheit erringt, kann den Kriegsverlauf entscheidend beeinflussen. Von einer Kuriosität zur Kriegswaffe Der Erste Weltkrieg war einer der blutigsten Konflikte in der Menschheitsgeschichte. Entlang der Westfront haben sich die Kriegsparteien in Schützengräben verschanzt. Schon kleinste Geländegewinne fordern unfassbar viele Opfer. In diesem Zusammenhang gewinnt eine technische Innovation an Bedeutung, die zuvor nur als Kuriosität und Spielzeug verschrobener Reicher galt: das Flugzeug. Zunächst eingesetzt, um Aufklärung zu betreiben und Ziele für die Artillerie zu markieren, werden Flugzeuge bald schon zu einem entscheidenden Instrument der aktiven Kriegsführung. Frankreich und Großbritannien treiben die Entwicklung neuer - nun mit synchronisierten Maschinengewehren bewaffneter - Flugzeuge voran. Die grausamen Schlachten von Verdun, von Arras und an der Somme werden so auch zum Schauplatz der ersten Luftkämpfe der Geschichte. In dieser zweiteiligen Dokumentation kommen namhafte Historiker zu Wort, Spielszenen zeichnen den Horror nach, erschütternde Schriftstücke gewähren Einblick in die Gedankengänge der beteiligten Piloten, Späher, Soldaten und Befehlshaber.


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Herkunft: ZDF-Mediathek
Sender: ZDFinfo
Depublizierung: 15.01.2020 23:59Uhr
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