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Die Hüter verlorener Schätze

Berlins Altertumsforscher und der Terror
Mittwoch, 19.07.2017 06:30 Uhr
ARD alpha
Mittwoch
19.07.2017
06:30 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die Angriffe von Terrorgruppen auf Tempel und Paläste in Syrien, Afghanistan oder Nordafrika erschüttern in besonderer Weise Altertumsforscher in Berlin. Sie haben dort befreundete Kollegen verloren. Doch nicht nur das, sie kennen die zerstörten Schätze des Weltkulturerbes aus eigener Forschung.
Mit Hilfe von Satellitenbildern, 3D-Scannern und virtuellen Simulationen entwickeln die Forscher Strategien für einen späteren Wiederaufbau - zusammen mit jungen Wissenschaftlern, die aus ihrer Heimat geflohen sind und im einst auch kriegszerstörten Berlin ein Vorbild für die Zukunft ihrer eigenen Länder entdecken.
Während der Zitadelle im hart umkämpften syrischen Aleppo Zerstörung droht - kann man in Berlin virtuelle Rundgänge durch ihre Gemäuer machen. Bis kurz vor dem Bürgerkrieg hatten Berliner Archäologen hier den jahrtausendealten Tempel des Wettergottes untersucht - und hoffen inständig, dass ihre digitalisierten Grabungsfunde nicht das einzige sind, was von diesem Weltkulturerbe übrigbleibt.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 19.07.2017 um 06:30 Uhr auf ARD alpha.