

Das Great Barrier Reef in Australien ist weltberühmt und steht für Rekorde: 2300 Kilometer lang, bedeckt es eine Fläche von 350.000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit bloßem Auge zu erkennen. Man bezeichnet es als das siebte Weltwunder der Natur. Die Bauherren dieses größten von Lebewesen geschaffenen Gebildes auf der Erde sind dagegen winzige Korallenpolypen, oft nicht mehr als 2 Millimeter groß. Wegen seines Artenreichtums gilt das Riff als Dschungel der Meere. Obwohl sie aussehen wie blühende Gärten - Korallen sind keine Pflanzen, sondern Tiere. Sie brauchen tierische Nahrung und sie sind wiederum Nahrung für Tiere.
Das Riff verändert sich ständig. Ebbe und Flut, Sonne und Mond sowie unzählige Wetterwechsel sind die treibenden Kräfte. Wie sich Lebens- und Überlebenskünstler im größten Korallenriff der Erde daran anpassen, erzählt die erste Folge dieser Dokumentation über das Great Barrier Reef.
Film von James Brickell
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 27.06.2017 um 20:15 Uhr auf WDR.