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documenta 14: Weltkunst - eine Reise

Film von Natascha Pflaumbaum
Donnerstag, 22.06.2017 23:15 Uhr
HR
Donnerstag
22.06.2017
23:15 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die documenta 14 will irritieren und kompromittieren, um einen neuen Blick auf Kunst zu schaffen. Sie zeigt nicht Kunst-Objekte in einer Vitrine, an einer Wand, in einem Raum, sondern eine Kunst, die von ihrer Erzählung lebt.
160 Künstler aus aller Welt, vor allem aus jenen Teilen der Welt, die von den großen Industrienationen eher an den Rand gedrängt werden, stellen auf der documenta 14 aus. In vielen Fällen sind es zwei Werke, eines für Athen, eines für Kassel, die miteinander in einen Dialog treten.
Diese "Ränder der Welt" hat die Filmemacherin Natascha Pflaumbaum aufgesucht, allein, ohne Crew, mit ihrer eigenen Kamera im Gepäck. Beirut, Kosovo, Buenos Aires, Leicester, New York, Athen, Kassel: Monatelang hat sie dort fünf documenta-Künstlerinnen und Künstler bei der Arbeit an ihren Werken begleitet, um hinter die Erzählungen ihrer Werke zu kommen - um zu zeigen, was man am Ende eben nicht mehr sieht, wenn die Werke in Athen und Kassel präsentiert werden. So hat sie eindrucksvolle, aufwühlende Geschichten gefunden: politisch, existenziell, berührend.
Die Filmemacherin kommt den Künstlerinnen und Künstlern ungewöhnlich nahe, ihre Porträts zeigen Menschen, die sich nicht abbringen lassen von ihrem Weg, nicht durch Krieg, nicht durch Diktatur, nicht durch politische Verhältnisse und nicht durch Armut. So entsteht eine Kunst, die der gegenwärtigen Krise begegnet, nach Lösungen fragt, Antworten gibt und Deutungen bietet, mit der wir der Krise tatsächlich beikommen könnten.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 22.06.2017 um 23:15 Uhr auf HR.

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22.06.2017 23:15HR14.06.2017 21:50arte