

Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über die "Wooghölle" im Buchennationalpark Kellerwald bis zur steinernen "Wichtelkirche" auf dem Dörnberg - das nördliche Hessen ist enorm reich an Naturschätzen.
Der "nasse Wolkenbruch" etwa soll sechzig Meter tief sein, auf einer Hochfläche ist die Erde eingebrochen. Ein solcher Erdfalltrichter entsteht durch Auswaschungen im Gestein, in Karstgebieten kommt so etwas öfter mal vor, in Nordhessen ist der mit Wasser gefüllte Wolkenbruch einmalig.
Die Wooghölle ist ein extremer Steilhang am Edersee, der nie bewirtschaftet wurde. Daher hat sich hier eine ursprüngliche Vegetation halten können, ein Urwald, der heute als Weltnaturerbe gilt. Die ebenso steile, aber nach Südwesten ausgerichtete und sonnendurchglühte Kahle Hardt direkt gegenüber ist auch so ein Naturschatz - mit einer Tierwelt von europäischem Urwald-Rang.
Die Bandbreite ist enorm: auch die Tanzlinde in Schenklengsfeld, einer der ältesten Bäume Deutschlands, zählt zu den Naturwundern - ebenso wie die Blaue Kuppe im Naturpark Hoher Meißner, die schon der Naturforscher Alexander von Humboldt besucht hat.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 06.06.2017 um 21:00 Uhr auf HR.