Vom Mekong-Delta bis hinauf ins legendäre Goldene Dreieck führt die Reise auf dem großen Fluss Asiens. Robert Hetkämper und sein Team benutzten für die rund 2.000 Kilometer lange Flussfahrt ausschließlich kleine, jeweils vor Ort gemietete Boote.
Im zweiten Teil der dreiteiligen Reportage führt die Flussreise vorbei an den zerfallenden Monumenten der französischen Kolonialzeit. Zu sehen ist auch eine der letzten Delfinschulen, die durch die Staudämme am Mekong gefährdet ist.
Auf einem klapperigen Boot geht es durch eine Wasserwelt mit grünen Schlingpflanzen und von den großen Hochwassern verbogenen Baumkronen hinauf nach Laos zu den Wasserfällen des Mekong. Selbst dort soll ein Staudamm gebaut werden. Das arme Laos will mit Elektrizität aus Wasserkraft zur "Batterie Asiens" werden. Beim Tempel von Wat Phou treffen wir einen jungen Laoten, der in der früheren DDR Deutsch gelernt hat und nun sein eigenes Land neu für sich entdecken will.
Eine Reise auf einem bislang wilden und unregulierten Strom. Allerdings mehren sich die Zeichen, dass der Mekong nicht mehr lange in seinem Naturzustand erhalten bleiben wird. Die Prognose: Schon eine Generation später wird man diesen Fluss nicht mehr so erleben können wie auf dieser Reise.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 16.05.2017 um 14:30 Uhr auf WDR.