Der Film erzählt die Baugeschichte eines architektonischen Solitärs, der sich als Symbol für Europa versteht, und lässt dabei nicht nur Akteure des Bauens zu Wort kommen, sondern gibt auch denen Gesicht und Sprache, für die sich durch den Neubau das Leben veränderte. Dabei ist eine Zeitreise durch fast ein ganzes Jahrhundert zu erleben: Sie beginnt 1929, als die Großmarkthalle als damals weltweit größtes freitragendes Tonnengewölbe aus Beton entstand. Sie führt zurück in Zeit des Nationalsozialismus, als die Großmarkthalle als Sammelstelle für Frankfurter Juden missbraucht wurde, und zurück in die 1990er Jahre, als beschlossen wurde, den neuen Sitz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main zu errichten und damit eine lange Baugeschichte begann.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 20.04.2017 um 00:15 Uhr auf tagesschau24.