

Leander Haußmann, am 26. Juni 1959 in Quedlinburg geboren, ist der Sohn von Schauspieler Ezard Haußmann. Der Vater und dessen unbändiges Temperament, Fabulierlust, Widerspenstigkeit waren die Blaupause für den Sohn. Ezard Haußmann, eine Schauspiellegende am Deutschen Theater und an der Volksbühne, stellte sich nicht nur auf Kneipentische und hielt Volksreden gegen die DDR. Er protestierte auch gegen die Niederschlagung des "Prager Frühlings". Zehn Jahre Berufsverbot waren die Quittung und für den Sohn eine Lektion: Leander Haußmann wurde noch widerspenstiger und verletzlicher. Er wurde ein Rolling Stone - nicht nur aus Liebe zu Bob Dylan. Sein Lebensprinzip: Mal schauen, was noch geht - an Grenzüberschreitung, an Tabuverletzung, an Demaskierung.
Wenn Haußmann, der mal Comiczeichner beim "Mosaik" werden wollte, seine Geschichten erzählt, stecken die meisten voller Witz, Ironie, Humor. Der Rausch, die Ekstase, die Provokation sind nur Beiwerk - und Folgen eines guten Bieres. Er ist ein Workaholic u
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 20.06.2024 um 23:10 Uhr auf MDR.