

Der RIAS war viele Jahre die wichtigste tägliche Informationsquelle für die Berliner im West- und im Ostteil. RIAS war Radio im geteilten Deutschland, über Sektoren- und
Zonengrenzen hinweg, und ein Sender im Kalten Krieg. Der RIAS, der 'Rundfunk im amerikanischen Sektor', wollte 'die freie Stimme der freien Welt' sein und dieser Anspruch war Programm.
Die DDR-Oberen sahen im RIAS einen ihrer schlimmsten Feinde, sie bezeichneten ihn als Agenten- und CIA-Sender. Kaum ein Sender hat je so eine intensive Hörerbindung erreicht wie der RIAS. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands fiel die rechtliche Grundlage des RIAS als Sender einer Besatzungsmacht weg: der Programmauftrag war erfüllt. Am 31. Dezember 1993 endete die Geschichte des RIAS - er ging im Deutschlandradio auf.
Der Film zeigt die Geschichte dieses ungewöhnlichen Senders.
Thema: "Musik in der DDR"
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 08.04.2017 um 21:30 Uhr auf tagesschau24.