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Zu den Quellen des Essequibo (5/5)

In Konashen
Sonntag, 26.03.2017 16:00 Uhr
arte
Sonntag
26.03.2017
16:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Im letzten Teil gestaltet sich die Suche nach der Quelle des Essequibo schwieriger als erwartet. Die Filmemacher müssen sich durch eine undurchdringliche grüne Hölle kämpfen. Verstärkt um den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp kräftiger Waiwai-Indianer und einem Spezialisten für Geoinformation aus Dresden, ist das Expeditionsteam auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu unterwegs. Hier betreten die Filmemacher Marion Pöllmann, Rainer Bergomaz und ihr Team zum ersten Mal Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war. Sie entdecken neue Lebensräume und finden unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Bis zur Quelle müssen sich die Filmemacher durch eine undurchdringliche grüne Hölle schlagen.
Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Surinam reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoko bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten intakten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt.
Dokumentationsreihe Deutschland 2013
Regie: Marion Pöllmann

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 26.03.2017 um 16:00 Uhr auf arte.