

Er prägte das Naturbild der Deutschen und war einer der Vorreiter der Ökologiebewegung - Bernhard Grzimek (1909 - 1987), Direktor des Frankfurter Zoos, Verhaltensforscher, erfolgreicher Buchautor und Tierfilmer. In den Nachkriegsjahren führten ihn und Sohn Michael Forschungsreisen quer durch Afrika, Japan, Kanada, die UdSSR und Australien. Medienwirksam sorgte er dafür, dass seine Forschungsergebnisse, verbunden mit der damals keinesfalls selbstverständlichen Botschaft, dass die Natur nicht ausgebeutet und zerstört werden darf, an den Leser und den Zuschauer gebracht wurden. So drehte er 1956 gemeinsam mit Sohn Michael (gestorben 1959) als Kameramann den mittlerweile zum Klassiker gewordenen Tierfilm "Kein Platz für wilde Tiere" über die bedrohte Tierwelt Afrikas.
In faszinierenden Aufnahmen von Antilopen, Giraffen, Flusspferden, Büffeln und Elefanten in freier Wildbahn erzählen die Forscher von ihren Begegnungen mit den arglosen wilden Tieren unter der Äquatorsonne ebenso wie vom Leben des Zwergvölkchens der Pygmäen.
Der Film erhielt den Bundesfilmpreis sowie den Goldenen Bären der Berlinale 1956 und die Buchausgabe erschien in fast allen Sprachen der Welt.
Zum 30. Todestag von Bernhard Grzimek am 13. März
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 18.03.2017 um 05:30 Uhr auf MDR.