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Die Eiche in vier Jahreszeiten (2/2)

März bis August
Samstag, 28.01.2017 13:45 Uhr
arte
Samstag
28.01.2017
13:45 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Der Insektenkundler George McGavin, Forscher an der Universität in Oxford, untersucht im Rahmen eines einzigartigen Experiments über ein Jahr hinweg den Organismus einer 400 Jahre alten Eiche. 19 Meter hoch, 30 Meter breit und 10 Tonnen schwer ist das Exemplar, dessen Funktionsweise McGavin zu ergründen versucht. Aneinandergelegt ergeben die rund 700.000 Blätter des Baums eine Blattfläche, die der Größe von drei Tennisplätzen entspricht. Wie schafft es diese massive Eiche, sich den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen und so ihr Überleben zu gewährleisten?
Welche Rolle spielt dabei die Interaktion der Eiche mit ihrer Umwelt? Und welchen Nutzen können die Menschen aus dem mächtigen Laubbaum ziehen? Im Frühling beginnt der reproduktive Zyklus der Eiche aufs Neue. Dies ist an der Produktion der Kätzchen – also der männlichen Blüten – erkennbar. Durch die Blätter- und Blütenproduktion steigt der Wasserverbrauch der Eiche. Bis zu 60 Liter Wasser pro Stunde transportiert die Eiche von den Wurzeln bis in die Blätter. Im Sommer lassen sich unzählige Insekten in der Baumkrone der Eiche finden, denn zur warmen Jahreszeit sind diese am aktivsten.
Zu den Insekten, die sich besonders an die Eiche angepasst haben, gehören unter anderem der Eichelbohrer, die Florfliege und Sichelwanze. Doch nicht alle Bewohner der Eiche sind nützlich. McGavin zeigt, wie die Eiche sich gegen die Schädlinge erfolgreich zur Wehr setzt.

Regie: Nic Stacey\nProduzent: ARTE F\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 28.01.2017 um 13:45 Uhr auf arte.

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