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Die Anfänge der Menschheit (3/3)

Homo sapiens, der letzte seiner Art
Freitag, 27.01.2017 17:35 Uhr
arte
Freitag
27.01.2017
17:35 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Einige Millionen Jahre lang war die Erde von verschiedenen Hominidenarten bevölkert. Der Homo erectus war der erste, von Afrika vor zwei Millionen Jahren nach Indonesien zog. Dort entwickelte sich der Flores-Mensch, auch Hobbit genannt. Eine zweite Migrationswelle führte nach China, wie circa 700.000 Jahre alte Hominiden-Fossilien beweisen. Kurz darauf führte eine dritte Migrationswelle nach Europa. Hier brachte die Evolution den Neandertaler hervor. Jüngste paläo-klimatische Untersuchungen lassen darauf schließen, dass ein Klimawandel vor 140.000 Jahren in Afrika die Homo-sapiens-Population auf etwa 1.000, vielleicht sogar nur ein paar Hundert Vertreter verringerte. Um zu überleben, mussten sie sich einiges einfallen lassen. Im Zuge einer Klimabesserung verließen auch sie Afrika und begegneten anderen Menschenarten.
Über Jahre gingen die Paläontologen davon aus, dass die ersten modernen Menschenpopulationen die Neandertaler aufgenommen und sich mit ihnen vermischt hätten. Aber in den Erbanlagen des heutigen Menschen ist nicht die geringste Spur vom Neandertaler-Gen zu finden. Der Neandertaler, der nur über geringe technische Mittel verfügte, während sein energetischer Bedarf enorm hoch war, wurde nach und nach in die Randzonen Europas gedrängt und unterlag schließlich bei der Begegnung mit dem Homo sapiens, der besser angepasst, erfindungsreicher und demografisch in der Überzahl war.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 27.01.2017 um 17:35 Uhr auf arte.