Mit der Machtübernahme des Nazi-Regimes 1933 beginnt die systematische Verfolgung der Juden in Deutschland: Boykott jüdischer Geschäfte und gesellschaftliche Ächtung 1933, die Nürnberger Gesetze 1935 und die Novemberpogrome 1938 markieren die Eskalation. Tausende „rassisch“ Verfolgte fliehen ins Ausland – vor allem nach Frankreich, ins Land der Revolution und der Erklärung der Menschenrechte. Doch nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1940 beginnt auch hier für sie der Überlebenskampf. Die Verfolgten sind mehr denn je auf Hilfe der nichtjüdischen Bevölkerung angewiesen.
Schwerpunkt: Die Befreiung der Lager
In Erinnerung an die Männer, Frauen und Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs in den Vernichtungslagern ermordet wurden, widmet ARTE der Schoah einen Abend mit vier Dokumentationen. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an den Holocaust. ARTE beleuchtet die Aufarbeitung von NS-Verbrechen und den mutigen Widerstand der Zivilbevölkerung gegen die braunen Machthaber.
Regie: Christian Frey\nProduzent: NDR\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 24.01.2017 um 21:10 Uhr auf arte.