

Während sich Schimpansen gegenseitig bekriegen und sogar töten, lösen Bonobos - die unter den Primaten nächsten Verwandten der Menschen - ihre Konflikte und Streitigkeiten mit Sex.
„Make love, not war“ - und das übrigens, im Tierreich eher ungewöhnlich, meist mit einander zugewandten Gesichtern und innigem Blickkontakt. „Sex ist für Bonobos wie Händeschütteln“, sagt der berühmte Primatenforscher Frans de Waal. Er dient den Bonobos zum Vergnügen, zum Spannungsabbau und zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls.
Was sind die Ursachen für dieses Verhalten und die ausgeprägte Friedfertigkeit? Mit ungewöhnlichen Methoden will Leveda Cheng vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig diesem Phänomen tief im Dschungel der Demokratischen Republik Kongo auf den Grund gehen.
Bonobos sind sehr scheu und leben im Verborgenen. Nur an ganz wenigen Stellen im Kongo leben sie in wilden Gruppen, die Menschen in ihrer Nähe zwar dulden, sich von diesen aber nicht beeinflussen la
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 15.06.2024 um 15:00 Uhr auf phoenix.