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ZDF-History: Stimmen aus der Hölle

Verdun 1916
Mittwoch, 18.01.2017 01:30 Uhr
Phoenix
Mittwoch
18.01.2017
01:30 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Charles Delvert, Geschichtslehrer aus Paris, war ein fürsorglicher Kompaniechef, der den Sinn militärischer Befehle immer wieder in Frage stellte.
Sylvain Eugène Raynal war ein fronterfahrener Berufsoffizier, der nach einer Verwundung zum Kommandanten des heftig umkämpften Fort Vaux ernannt wurde. "Man stirbt, aber man ergibt sich nicht", ermahnte er seine Soldaten.
Der Münchner Jurist Karl Rosner war Ende 20, als er einberufen wurde. Er fühlte sich wegen seiner Zweifel an der Kriegsführung von seinen Kameraden oft unverstanden.
Das Inferno von Verdun wurde zum Inbegriff für das Grauen der modernen "Materialschlachten". Über 700 000 Menschen, Deutsche und Franzosen, starben, wurden verwundet oder blieben vermisst, ohne dass sich der Frontverlauf wesentlich änderte. Die Historiker Gerd Krumeich und Antoine Prost gehen der Frage nach, was die Schlacht um Verdun für den Verlauf des Ersten Weltkrieges bedeutete und wie sie zum Symbol wurde für die Sinnlosigkeit des mörderischen Stellungskrieges.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 18.01.2017 um 01:30 Uhr auf Phoenix.