Der Film „Slumdog Millionaire“ stellte Indiens Probleme 2009 in den Fokus der Öffentlichkeit. Dreck, Leid, Krankheiten bestimmen in den Slums der Megacities den Alltag – Peter Kunz war dabei, als Hauptdarsteller Azharrudin zur Oscar-Verleihung nach Los Angeles reisen durfte und im Slum einen Sturm der Begeisterung auslöste.
Das Team trifft auch einen Vorarbeiter, der mit Frau und Kindern im Steinbruch arbeitet, damit einer der Söhne zur Schule gehen kann. In Madhya Pradesh begleitet der Korrespondent Kinder, die körbeweise Kalkstein zum Hochofen schleppen und trifft in Mumbai den indischen „Doktor Sommer“, den 90jährigen Mahinder Watsa. Lediglich ein Fünftel der Bevölkerung in Indien ist sexuell aufgeklärt. Mahinder Watsa beantwortet seit neun Jahren in seiner täglichen Sex-Kolumne Fragen rund ums Thema körperliche Liebe – obwohl er wegen seiner Arbeit wiederholt Drohungen erhielt.
In diesen und weiteren Reportagen, etwa über den ersten Lach-Club der Welt, über Eltern, die ihre Kinder von Detektiven überwachen lassen, damit sie keine Schule schwänzen, über gekaufte Bräute oder über Kalkuttas Rikscha-Fahrer gewährt „Mein Indien-Tagebuch“ einen Einblick in die Faszination, aber auch in die Fremdartigkeit Indiens.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 05.01.2017 um 06:00 Uhr auf Phoenix.