Das ist deutlich günstiger als die Entsorgung in Zwischen- und Endlagern.
Doch Strahlenexperten und Mediziner warnen vor der unkontrollierten Verbreitung des Atomschrotts. Denn dekontaminiert heißt nicht strahlenfrei. Es müssen lediglich die Freigabewerte der Strahlenschutzverordnung eingehalten werden. Dann gilt der Müll aus alten AKW als "freigemessen" und damit als sicher. Obwohl es eine Reststrahlung gibt.
Wie sicher also ist das Freimessen? Wie zuverlässig sind die Kontrollen beim AKW-Rückbau? Und ist die Lagerung auf Mülldeponien unbedenklich? Diesen Fragen geht die Dokumentation nach und deckt Schwachstellen im deutschen Strahlenschutz und in der Überwachung des AKW-Rückbaus auf.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 10.01.2017 um 15:15 Uhr auf Phoenix.