Wenn ein großer Meteorit aus dem All auf die Erdoberfläche schlägt, kommt es zu einer unvorstellbaren Naturkatastrophe. Vor einer Million Jahre geschah so ein Unglück im westafrikanischen Ghana. Ein internationales Forscherteam untersucht nun vor Ort, welche Folgen für die Umwelt daraus entstanden sind.
Die Folgen der Katastrophe aus dem All sind in Ghana heute noch sichtbar: im und am Bosumtwi-Krater. Hier hat sich bald nach dem Einschlag Wasser gesammelt und einen See gebildet.
In einem großen internationalen Forschungsvorhaben, organisiert vom Potsdamer GeoForschungsZentrum, wurden jetzt Seegrund und Krater angebohrt. Zwei Ziele hat das aufwändige Projekt: Erstens die Entschlüsselung der tropischen Klimageschichte - eine Million Jahre in einer bisher nicht gekannten, feinsten Auflösung. Zweitens die Rekonstruktion der biologischen Entwicklung nach der großflächigen und nachhaltigen Zerstörung. Durch den Einschlag wurde alles Leben zerstört und musste hier wieder bei Null anfangen. Die Reportage begleitet Wissenschaftler bei ihrer anstrengenden Spurensuche.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 27.12.2016 um 14:15 Uhr auf Phoenix.