Die Barbaresken des Orients verbreiten im ausgehenden 18. Jahrhundert schon seit 200 Jahren Angst und Schrecken. Ihre begehrteste Beute: das "weiße Gold", hellhäutige Sklaven von den Küsten Europas, die für die Herrscher der nordafrikanischen Korsarenstaaten ein Vermögen wert sind.
Durch die Augen von Hark Olufs, einem jungen Seemann, der von den Barbaresken versklavt wird, bekommt der Zuschauer Einblicke in die geheime Welt der islamischen Piratenstaaten. Olufs nutzt seine außergewöhnlichen Fähigkeiten, um im Haushalt des Bey Assin vom einfachen Hausdiener zum tapferen Feldherren aufzusteigen.
Er schlägt für seinen Herrn Schlachten mit nur einem Ziel vor Augen: die Freiheit! Um die islamischen Piraten zu besiegen, müssen die jungen Vereinigten Staaten von Amerika ihre ganze Kraft aufbringen - und machen damit den ersten Schritt zur Weltmacht.
Eine neue Spezialeinheit aus hartgesottenen Soldaten, angeführt von einem jugendlichen Draufgänger, soll dem Treiben der Piratenstaaten Einhalt gebieten: Das United States Marine Corps wird geboren. Noch heute ist es als schlagkräftigste Einheit der Welt bekannt.
ARTE sticht in See und segelt mit den Schrecken der Sieben Weltmeere. Durch mitreißende Reenactments auf authentischen Segelschiffen, Interviews mit den führenden Experten der historischen Forschung und Drehs an Originalschauplätzen kommt man diesen faszinierenden Abenteurern so nah wie nie zuvor.
In der zweiteiligen Dokumentation erscheinen Piraten und Freibeuter in einem neuen Licht: als politische Figuren, die Weltgeschichte geschrieben haben. Piraten handelten nicht nur auf eigene Rechnung, sondern auch im Auftrag der jeweiligen Machthaber. Europa zittert im späten 18. Jahrhundert vor der Macht der Barbaresken, den Korsaren des Orients, die auf der Jagd nach dem "weißen Gold" sind: wertvollen, hellhäutigen Sklaven. Ein junger amerikanischer Offizier wird mit seinem Kampf gegen die Barbaresken Geschichte schreiben.
* Thema: Klarmachen zum Entern!
Der „Piratentag“ beginnt mit einer zweiteiligen Dokumentation, in der Piraten und Freibeuter in einem neuen Licht erscheinen: Als politische Figuren, die Weltgeschichte geschrieben haben. Der erste Teil „Der Pirat und die Königin“ erzählt die Geschichte des legendären Freibeuters und Abenteurers Sir Francis Drake, der für Elizabeth I. unter schwarzer Flagge segelte. Der zweite Teil „Die Jagd nach dem weißen Gold“ widmet sich den Barbaresken des Orients, die im ausgehenden 18. Jahrhundert Angst und Schrecken verbreiteten.
Um 20.15 Uhr wird der Spielfilm „Peter Pan“ (2003) gezeigt, ein opulentes Spektakel nach der weltberühmten Vorlage von J. M. Barrie: Großes Piratenabenteuer in einem Land der Träume für Jung und Alt. Im Anschluss läuft Roman Polanskis „Piraten“ (1986), in dem der gefürchtete Freibeuter Captain Red eine Meuterei anzettelt, um in den Besitz des goldenen Aztekenthrons zu gelangen.
Der „Piratentag“ endet mit der Aufzeichnung von „Le Corsaire, mit dem Wiener Staatsballett“. Mit spektakulären, märchenhaft anmutenden Bildern und einem „Pas de deux“, den Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn zur Legende machten, gilt das Ballett „Le Corsaire“ als ein choreographischer Meilenstein des 19. Jahrhunderts. Im Frühjahr 2016 brachte Manuel Legris das Werk mit dem von ihm geleiteten Wiener Staatsballett auf die Bühne.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 01.01.2017 um 15:55 Uhr auf arte.