Der berühmteste Gegenspieler von James Bond kam aus Sachsen: "Goldfinger" alias Gert Fröbe. Der Hollywoodstar stammte aus Zwickau-Oberplanitz und pflegte immer ein sehr enges Verhältnis zu seiner alten Heimat. Auch nach dem Mauerbau pendelte der Schauspieler zwischen West und Ost, zwischen Hollywood und Zwickau. Hauptgrund für seine regelmäßigen Reisen waren seine wechselnden Ehefrauen und Mutter Alma. Ihre Meinung war ihm wichtig, stets holte er sich den mütterlichen Segen für die jeweils "aktuelle" Gattin. Der Schauspieler hatte Schlag bei den Frauen und war fünfmal verheiratet. Und alle mussten sich messen lassen an Mutter Alma.
Im Film von Christian H. Schulz plaudern Fröbes letzte Ehefrau Karin und seine beiden Neffen aus dem Nähkästchen und erzählen etwa, warum der berühmte Schauspieler die Flucht eines Familienmitgliedes aus der DDR in den Westen verhinderte. Die nachgestellten Spielszenen wurden in Leipzig gedreht. Szenenregie führte Pepe Pippig. Moderator und Schauspieler Gunter Schoß präsentiert den 45-minütigen Film der mittlerweile 17. Staffel der MDR-Geschichtsdokureihe.
Ein Film von Christian H. Schulz aus der Reihe "Geschichte Mitteldeutschlands"
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 31.12.2016 um 21:02 Uhr auf tagesschau24.